Lennart Stühn nimmt an längstem Skimarathon Mitteleuropas teil

Der traditionsreiche Marcialonga wurde am Sonntag, den 26. Januar im italienischen Val di Fiemme über 70 Kilometer in der klassischen Technik durchgeführt.

Die Strecke bestand wie auch in den Vorjahren überwiegend aus Kunstschnee und verlief unter anderem mitten durch zahlreiche kleine Dolomitendörfer. Nach den ersten knapp 19 Kilometern bergauf vom Startort Moena nach Canazei, führte die Strecke leicht talabwärts u.a. durch Pozza di Fassa, Moena, Predazzo, das Langlauf-Weltcupstadion Lago di Tesero zum tiefsten Punkt der Strecke nach Molina di Fiemme. Anschließend musste von den knapp 7.000 Teilnehmern der berüchtigte ca. 3 Kilometer lange Schlussanstieg durch Cavalese zum Zielbereich mitten im Ort bewältigt werden. Der Marcialonga gilt auch aufgrund seiner Streckenführung als einer der stimmungsvollsten Skimarathonrennen der Welt. So waren auf der Starterliste u.a. auch Petter Northug und Dario Cologna zu finden, die allerdings mit der Entscheidung um den Sieg nichts zu tun hatten.
Die Bedingungen sorgten am Rennmorgen noch für eine Überraschung. Statt der gemeldeten deutlichen Minustemperaturen, schneite es leicht bei Temperaturen um + 1 bis + 4 °C. Dies führte dazu, dass die Strecke relativ weich und etwas langsamer als üblich wurde.
Lennart Stühn arbeitete sich aus seiner fünften Startgruppe kontinuierlich nach vorne und fand gut in das Rennen hinein. Nach einer kurzen schwächeren Phase vor Predazzo konnte er wieder in seinen Rhythmus finden und erreichte das Ziel in einer guten Zeit von 4:28:44 Stunden. Dies bedeutete Gesamtrang 1.148 und Altersklassenplatz 166.

Marcialonga 20 sm